Weitere Schulbesuche an der Sunshine Coast

Am nächsten Tag habe ich die Mountain Creek State High School besucht und dort eine unserer Schülerinnen wiedergetroffen. Sie ist mittlerweile seit einem halben Jahr an der Schule und hat noch ein weiteres halbes Jahr vor sich. Sie strahlte über das ganze Gesicht und man hat ihr angesehen, wie gut es ihr gefällt. Das Deutschsprechen fiel ihr schon schwer und im Englischen klang sie wie ein richtiges Aussie Girl. Die Schule liegt gleich hinter Mooloolaba, unweit des dortigen Strandes. Sie ist eine der wenigen staatlichen Schulen in Queensland, an denen es regulären Spanischunterricht gibt. Die Schule ist mit 2.000 Schülern so groß, dass in zwei Schichten unterrichtet wird. Der Campus ist riesig, aber alles verteilt sich sehr gut und man merkt nie wirklich, dass es so viele Schüler gibt. Im Bereich Sport gibt es starke Teams im Rugby, Volleyball und Basketball. Die Schule hat außerdem einen eigenen Swimming Pool.

Im Anschluss bin ich zum Chancellor State College gefahren. Auch diese Schule gehört zu den größten an der Sunshine Coast. Sie liegt in Sippy Downs, direkt neben der Universität. Die Nähe zur Uni zahlt sich aus – die Schule kann deren Einrichtungen und Anlagen mitbenutzen (z.B. den großen modernen Sportplatz oder den Swimming Pool). Das Chancellor State College hat mich vor allem durch seine moderne Ausstattung beeindruckt. Im Bereich Naturwissenschaften und Mathe ist die Schule besonders stark und hat zahlreiche Auszeichnungen für ihr akademisches Programm erhalten. Auch hier wird das Fach Drama angeboten und es gibt es ein richtiges Theater mit Kassenhäuschen, das für Aufführungen benutzt wird. Durch die Nähe zur Uni gibt es eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und mit dem Bus ist man innerhalb von 10 Minuten am nächsten Strand. Viele Gastfamilien wohnen außerdem in Strandnähe. Das Chancellor State College hat ein Fußball-Exzellenz-Programm und auch das Fach Marine Science wird hier unterrichtet.

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Die letzte Schule, die ich besucht habe, war die Maroochydore State High School. Hier gibt es ein Biotechnology Excellence Program. Die Schule war die erste der Welt, die im eigenen Labor Pflanzenzellen gezüchtet hat.  Marine Studies bietet die Schule ebenfalls an und das Fach Surfen. Als ich dort war, haben die neuen Schüler zur Vorbereitung auf das erste Surftraining ein Erste-Hilfe-Training erhalten. Bis zum nächsten Strand sind es 2 Kilometer und die meisten Gastfamilien wohnen fußläufig zur Schule (die weiteste Entfernung sind ca. 20 Minuten mit dem Bus).

Bevor es zurück nach Deutschland ging, habe ich noch das Örtchen Noosa Heads und den dortigen Nationalpark besucht. Was für ein schönes Fleckchen Erde! Es gibt im Nationalpark einen Weg, der direkt an der Küste entlang führt. Auf der anderen Seite grenzt er an den Regenwald. Wer Glück (und Zeit hat), kann hier an einem Tag Wale und Koalas sehen. So viel Glück hatte ich nicht, ich muss wohl wiederkommen!

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Schulbesuche an der Sunshine Coast

Hier kommt nun die versprochene Fortsetzung meines Reiseberichts.

Von Hervey Bay bin ich zurück an die Sunshine Coast gefahren. Sie liegt etwa eine Stunde von Brisbane entfernt und macht ihrem Namen alle Ehre. Auch im australischen Winter herrscht hier Beach Life. Hier wird das ganze Jahr gesurft, gerne auch früh am Morgen, wenn die Wellen besonders gut sind.  Am Nachmittag sieht man viele Jugendliche, die sich mit ihren Freunden am Strand treffen.

Als erstes habe ich mir das Kawana Waters State College angeschaut. Es war der erste Schultag nach den Ferien und die neuen Internationals haben mich bereits in Uniform begrüßt. Die Schulgelände in Australien sind riesig, hier wird nicht in die Höhe, sondern in die Breite gebaut und entsprechend verwirrt waren die neuen Schüler noch. Von unseren ehemaligen Schülern hören wir immer wieder den Tipp, dass man diese Zeit der „Desorientierung“ unbedingt nutzen sollten, um australische Schüler anzusprechen und nach dem Weg zu fragen, um so neue Leute kennen zu lernen. Die Schule liegt direkt neben einem Aquatic Centre, wo erstklassiges Schwimmtraining bei einem ehemaligen Olympia-Coach genommen werden kann. Außerdem gibt es fußläufig eine Regattabahn und zahlreiche andere Sportmöglichkeiten (wie zum Beispiel auch einen modernen Skatepark). Die Schule hat ein Fußball-Exzellenz-Programm und starke Teams im Triathlon und im Water Polo. Ein weiterer Schwerpunkt der Schule liegt im Bereich Theater. Der nächste Strand ist fußläufig erreichbar und so gibt es auch tolle Wassersportmöglichkeiten.

Am nächsten Tag habe ich die Caloundra State High School besucht. In unmittelbarer Nähe liegen sechs Strände, Tennisplätze, ein Golfplatz und ein modernes Aquatic Centre (mit angeschlossenem Fitnessstudio und Skatepark). An der Schule gibt es zwei Tanzstudios und verschiedene Bands und Orchester (Schüler, die in einer der Bands oder dem Orchester sind, erhalten pro Woche eine kostenlose Musikstunde und können das jeweilige Instrument gebührenfrei an der Schule ausleihen). Populäre Sportarten an der Schule sind Fußball, Volleyball, Basketball und Oztag (eine Variante des Rugby). In der Nähe der Schule gibt es einen Gymnastic club. Alle Schüler werden ermutigt,  an (typisch australischen) Sportarten oder Nachmittagsaktivitäten teilzunehmen. Es gibt einen Sportkurs mit dem Schwerpunkt Surfen und auch das beliebte Fach Marine Studies. Was die Schule aber vor allem auch ausmacht, sind die beiden Koordinatorinnen (sie heißen beide Helen), die sich um die Internationals kümmern. Sie sind ein absolut tolles Team und man merkt, wie viel Spaß ihnen ihr Job macht.

Lena
Die beiden Helens und ich

Weiter ging es zur Bribie Island State High School. Die Insel gehört streng genommen noch gar nicht zu der Region Sunshine Coast, sondern zu Moreton Bay. Sie ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Von hier aus kann man mehrmals täglich mit Bus und Bahn in ca. 1,5 Stunden nach Brisbane fahren. Die Insel besteht größtenteils aus einem Nationalpark. Viele Einwohner aus Brisbane verbringen hier ihre Wochenenden oder den Urlaub. Auf der Insel selbst gibt es deshalb auch alles, was man für das tägliche Leben braucht. Es gibt viele kleine Läden, Cafés, natürlich Supermärkte, ein Kino, viele Sportmöglichkeiten und Strände! Von der Bribie Island State High School sind es 5 Minuten zu Fuß zum nächsten Strand. Die meisten Gastfamilien leben auf der Insel und haben auch selbst Kinder auf der Schule. Zwar gibt es auf Bribie Island alles, was man so braucht, aber trotzdem lebt man hier eher ein beschaulicheres Kleinstadtleben. Der größte Unterschied zu den anderen staatlichen Schulen an der Sunshine Coast ist wohl der, dass das internationale Programm der Schule deutlich kleiner ist. Hier geht man nicht mit dutzenden anderen Internationals zur Schule. Wer kein städtisches Umfeld braucht und schöne Strände liebt, ist hier genau richtig.

Im Bereich Sport liegen die Stärken der Schule besonders im Netball und im Rugby. Es gibt außerdem Tennisplätze, Handball- und Basketballfelder. Wird ein bestimmter Sport nicht über die Schule angeboten, gibt es in der Regel die Möglichkeit, ihn in einem Verein in der Nähe der Schule auszuüben.

Auch hier gibt es ein Musikprogramm, bei dem Schüler Instrumentalunterricht erhalten und es gibt die spannenden Fächer Marine Studies und Aquatic practices (boating) für die Jahrgänge 10, 11 und 12.

Immer mehr Schulen in Australien erwarten von ihren Schülern, dass sie ihre eigenen Laptops zum Lernen mitbringen. Manche Schulen (wie die Bribie Island SHS) verfügen aber auch über die Laptops, die man gegen Gebühr ausleihen und auch mit nach Hause nehmen kann.

In meinem nächsten Blogeintrag, erzähle ich euch von drei weiteren tollen Schulen an der Sunshine Coast.

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Hervey Bay und das Fraser Coast Anglican College

Hier kommt nun die Fortsetzung meines Australien-Reiseberichts.

Nach dem kurzen Aufenthalt in Brisbane habe ich meinen Mietwagen abgeholt und bin nach Hervey Bay gefahren. Das Fahren auf der „falschen“ Seite macht mich immer erstmal etwas nervös und dann bin ich erstaunt, wie einfach es eigentlich ist.

Nach einer langen und ermüdenden Autofahrt bin ich am Abend in Hervey Bay angekommen. Zum Glück gab es auf den Motorways in regelmäßigen Abständen Schilder mit Rätselfragen (erst die Fragen und dann einige Kilometer weiter die Antwort). Das hat beim Wachhalten wirklich geholfen und so habe ich u.a. gelernt, dass Fraser Island die größte Sandinsel der Welt ist.

Am nächsten Morgen bin ich früh zu einer Whale Watching Tour Richtung Fraser Island aufgebrochen. Leider war es zu früh in der Saison, um tatsächlich Wale zu sehen (ab Ende Juli garantieren die dortigen Tourenanbieter, dass man Buckelwale zu sehen bekommt), aber dafür haben mehrere Delfine minutenlang unser Boot begleitet und ich habe viele riesige Meeresschildkröten beim Luftholen beobachten können. Auch die Insel selbst ist mit ihrem weißen Sand und dem kristallklaren Wasser wunderschön und ich würde gerne wiederkommen und hier mehr Zeit verbringen. Einige Schulen in Queensland bieten zum Beispiel im Rahmen des Fachs „Marine Studies“ mehrtägige Ausflüge nach Fraser Island an (mit Campen am Strand).  Das sollte sich niemand entgehen lassen!

Meer

Nach der Bootstour habe ich das Fraser Coast Anglican College besucht. Eine Privatschule, mit der wir schon seit vielen Jahren zusammen arbeiten. Die Schule hat etwa 800 Schüler. Auf dem Campus sind auch die Grundschule und der Koala Kindy (Kindergarten) untergebracht. All das sorgt für eine sehr familiäre Atmosphäre, in der jeder neue Schüler schnell seinen Platz findet. Das Gelände der Schule ist 25 Hektar groß und erinnert an einen Park. An dem Tag meines Besuchs war ein „pupil free day“, es war der letzte Ferientag und nur die Lehrer waren da, um alles für die Ankunft der Schüler vorzubereiten. Statt der Schüler waren dutzende Kangaroos auf dem Schulgelände zu sehen. Eines sogar mit Joey (Baby)  im Beutel. Mehr Australien-Klischee kann man sich doch wirklich nicht wünschen (-:

Känguruh

Die Schule verfügt über ein gutes Musikprogramm (es gibt mehrere Bands und ein Orchester und gegen Gebühr können Schüler Instrumente ausleihen und Privatunterricht nehmen). Außerdem gibt es das Fach Marine Studies (ab dem Year 11) und ein Outdoor Education-Programm. Wer möchte, kann einen Tauchkurs belegen.

An der Schule wird Französisch unterrichtet und in der Regel ist es möglich, andere Fremdsprachen über eine Fernschule zu lernen.  Die Schule hat gute Hockey-, Rugby- und Fußball-Teams.

Das Fraser Coast Anglican College ist eine konfessionelle Schule. Jeder Schüler belegt hier das Fach RAVE (Religious and Values Education). Es wird mit dem nötigen Respekt behandelt, aber auch mit der typisch australischen Lebensfreude und Lockerheit unterrichtet. Konfessionelle Schulen in Australien darf man sich nicht als strenge Klosterschulen vorstellen. Oft sind sie besonders fortschrittlich und im Religionsunterricht werden unterschiedliche Lebenskonzepte betrachtet.

So, das war es erstmal wieder für heute. Im nächsten Teil erzähle ich euch von meinen Schulbesuchen an der Sunshine Coast.

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Mit einem Sport-Stipendium zu den Kiwis

Baggern, pritschen, aufschlagen, schlenzen, Punkte, Tore, Körbe oder Freiwürfe – in Neuseelands Schulen werden Sporttalente gefördert. Mit 13 Stipendiaten aus Deutschland und Österreich wollen sie nächstes Jahr ihre Teams verstärken und in den Ranglisten ganz oben agieren.

In Auckland und Palmerston North (Auckland Grammar School und Awatapu College) können  Hockeytalente den Stick zum Einsatz bringen. Auch die King´s High School sucht Verstärkung. Die taktischen Raffinessen der ältesten Sportart, in der Frauen zugelassen wurden, könnt ihr ebenfalls in New Plymouth (New Plymouth Boys‘ High School) und am Villa Maria College in Christchurch erlernen. Einen starken Feldspieler sucht die Whangarei Boys‘ High School.

An der Burnside High School in Christchurch wird nicht nur meisterlich musiziert, sondern die Sportteams spielen in obersten Ligen mit. Damit das auch so bleibt, möchten sich die Volleyballer mit einem Nationalkader-Spieler verstärken und bieten hierfür ein hohes Stipendium.

In Neuseeland wird eher Rugby gespielt? Ja, aber auch Fußball und die Wassersportarten stehen hoch im Kurs. Die Fußballer der Kings`s High School brauchen einen bewährten Kicker, am Nelson College werden Basketball-Talente gesucht, um noch mehr Körbe zu werfen.

Sonne, Sandstrände und jede Menge Wasser sind schon da, jetzt fehlen noch echte Wasserratten. Segeln, Kayak, Surfen, Tauchen – an der eigenen Wassersportakademie der Waiheke High School kann man das alles machen, aber auch die Theorie-Grundlagen des Sports erlernen. Die richtige Ernährung, Fitness und der Umgang mit Verletzungen stehen auf dem Stundenplan.

Drei weitere Stipendien gehen an Aktive in anderen Sportarten. Am Alfriston College wird ein Stipendiat bei seinen Aktivitäten im Fach Outdoor Education gefördert.

Einem ganz besonderen Sport gehen die Schüler an der Timaru Boys‘ und auch an der Girls‘ School auf der Südinsel Neuseelands in einem 10wöchigen Schnupperkurs nach. Dort lernt ihr alles über das Fliegen, sitzt in einem Cockpit, besucht einen Tower und könnt auch eine Fluglizenz erwerben, wenn ihr 2 Jahre im Land bleibt.

Sportasse machen den ersten Aufschlag zur Bewerbung bei „Meet the Schools!“  am 1. April in Hamburg (MtS_HH_2017). Wer gerade mit seinem Team ein wichtiges Match bestreitet und nicht dabei sein kann, der ruft uns an (Tel. 040-4147580) oder platziert zielsicher eine Mail in unserem Briefkasten: info@hauschundpartner.de

 

Neuseeland für Nachwuchskünstler

Das Spiel im Gitarrenensemble, Einzelunterricht auf dem Instrument, Musiktheorie und das Singen in einem der sechs Chöre ihrer Schule standen auf dem Stundenplan von Neuseeland-Rückkehrerin Sarah aus Hamburg. Nach sechs Jahren Gitarrenunterricht zu Hause brachte sie beste Voraussetzungen für den internationalen Musikzweig an der Burnside High School in Christchurch, eine der größten (2500 Schüler) und bei pazifikweiten Wettbewerben besten Schulen mit.

Sie lernte in Bands zu spielen, schneller vom Blatt abzulesen und kann Akkorde besser bestimmen. Für einen Wettbewerb komponierte sie mit anderen Musikbegeisterten ein Stück, das pazifische Elemente wie die Sprache der Maori enthielt. Mit den 70 Sängern ihres Chores trat sie mit einem Queen-Stück zu einem landesweiten Vergleich an, bei dem Neuseelands besten Ensembles im Fernsehen auftraten. Das Fach Modern Dance machte das mehrfach ausgezeichnete Musikprogramm (6 Chöre, 12 Orchester und Bands) der Schule komplett.

Auch Alina besuchte die Burnside High School und berichtet im folgenden Video, wie sich ihr Geigenspiel durch die Teilnahme am Musikprogramm verbessert hat.

Die Burnside High School fördert erneut ein Musiktalent, das ein Instrument spielt oder singt, mit einem Stipendium. Könner auf der Trompete haben die Chance, das Orchester der Auckland Grammar School zu verstärken.

Aber auch andere künstlerische Begabungen erfahren eine Förderung. Ein Plakat für die Veranstaltungen der Schule gestalten, an der Zeitung mitwirken, Kunststile verfeinern, mit Grafikprogrammen arbeiten oder ein eigenes Produkt designen – die Möglichkeiten sind in Neuseeland vielfältig. Speziell für Schüler, die ihre Kenntnisse in Kunst und Design oder Kunst und Medien vertiefen möchten, bieten drei Schulen (Whanganui High School, Logan Park High School und Botany Downs Secondary College) ein Stipendium an.

Weitere Informationen zu den Schulen und den Stipendien erhält man auf unserer Messe „Meet the Schools“ am 01. April 2017 in Hamburg: MtS_HH_2017

Natürlich freuen wir uns auch immer über Nachrichten an info@hauschundpartner.de

Sophie bei den Kiwis

Ihr engagiert Euch in der Kirche, gebt Nachhilfe, seid als Übungsleiter aktiv? Ihr habt Fernweh? Dann macht es wie Sophie und bewerbt euch bei „Meet the Schools!“ am 1. April in Hamburg für ein Stipendium für euren Auslandsaufenthalt.

Japanische Schriftzeichen und Mangakunst begeistern sie, aber auch die Sprache und Kultur der Maori. Auf ungewöhnliche Weise verbindet Sophie  (16) aus Hamburg beides. Sie ist gerade mit einem Stipendium, ihren Lieblingsstiften und einem Laptop fürs Tagebuch- und Romanschreiben nach Neuseeland gestartet.

Dort möchte sie an der Avonside Girls‘ High School die Sprache und die Kunst der Maori erlernen. Sophie lebt in Christchurch in einer Gastfamilie und hat neben drei neuseeländischen Gastschwestern auch eine japanische. Das trifft sich gut, da die Hamburgerin nicht nur Englisch liebt, sondern auch Japanisch lernen möchte. Das kann sie an ihrer Schule, denn hier stehen Maori und Japanisch genauso auf dem Stundenplan wie Kunst und Grafikdesign.

Zeichnungen im Mangastil und Porträts bringt sie schon heute regelmäßig zu Papier. Vielleicht bebildert Sophie auch bald ihr Buch. Ihr Fantasyroman über eine Zeitreise mit autobiografischen Zügen wurde im Internet allein 500mal gelesen.

Für ihr soziales Engagement für Flüchtlinge und Jugendliche übergab Neuseelands Generalkonsulin Sophie ein Stipendium. In ihrer Kirchengemeinde ist die Schülerin als Teamerin aktiv, bereitet Jugendfreizeiten mit vor. In einer Flüchtlingsunterkunft vermittelte sie die Sprache.

Sophie erfuhr durch einen Anruf vom Stipendium und konnte ihr Glück kaum fassen.

Wir sind schon gespannt, was uns Sophie nach ihrem Aufenthalt zu berichten hat und freuen uns schon auf spannende Geschichten von ihr.

Fliegen lernen in Neuseeland – die Timaru Boys‘ High School macht’s möglich

Obwohl neuseeländische Schulen ja dafür bekannt sind, dass man nicht nur „normale“ Fächer, wie Mathe und Chemie wählen kann, sind sie doch immer wieder für Überraschungen gut. Oder wer hätte gedacht, dass es sogar Schulen gibt, die Flugunterricht anbieten? Junge Männer, die schon immer davon geträumt haben, eigenhändig ein Flugzeug zu steuern, können dies seit einiger Zeit an der Timaru Boys‘ High School ausprobieren. Die Schule, die an der Ostküste der Südinsel liegt, bietet internationalen Schülern einen kostenlosen zehnwöchigen Schnupper-Kurs in Zusammenarbeit mit dem South Canterbury Aero Club an. Dieser beinhaltet drei Flugstunden und einen Ausflug nach Christchurch, wo man den Tower am Flughafen, Air New Zealand und New Zealand Helicopters besucht. Am Ende des Kurses erhält jeder Schüler ein Teilnahme-Zertifikat. Wer zwei Jahre bleibt, kann sogar eine richtige Fluglizenz erwerben.

Und auch sonst hat die Schule, die bereits 1880 gegründet wurde,  einiges zu bieten. Getreu dem Schulmotto „Knowledge is Power“ erzielen die Schüler regelmäßig akademische Spitzenleistungen. Für den Unterricht stehen moderne Labore, Küchen und Werkstätten zur Verfügung. Sportler können im Kraftraum oder im schuleigenen Pool trainieren. Die Timaru Boys‘ High School bietet ein hervorragendes Outdoor Education Programm und unterhält eine eigene Lodge als Basis-Station für unterschiedliche Aktivitäten. Es werden außerdem eine Vielzahl an Sportarten angeboten.

Internationale Schüler können sich aussuchen, ob sie gerne in einer Gastfamilie oder lieber im Internat, dem Thomas House, wohnen möchten.

Wer mehr über die Timaru Boys‘ High School erfahren möchte, sollte unbedingt zu unserer Messe „Meet the Schools“ am 25. März in Wien oder am 01. April in Hamburg kommen. Dort wird der International Director, Andrew Gill, seine Schule persönlich vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Und hier sind weiterführende Infos zu der Schule und zu den Messen:

MtS_Wien_2017

MtS_HH_2017

TBHS-Prospectus2016-web

10 week course TBHS

Timaru Boys‘ High School – Homepage

 

 

 

 

Whangarei Boys‘ und Whangarei Girls‘

Gestern sind wir von Dunedin aus wieder zurück nach Auckland geflogen und haben die letzte Nacht in Whangarei verbracht, der einzigen Stadt in Northland. Whangarei liegt direkt am Wasser und hat einen hübschen Jachthafen. Die kleinen Buchten rund um die Städtchen herum, laden zum Schwimmen und Kayak fahren ein. Nicht weit entfernt liegen außerdem wunderschöne Strände, an denen man surfen kann. Unsere Schüler, die es ihren ganzen Aufenthalt über möglichst warm haben wollen, können hier unter anderem die Whangarei Boys‘ High School oder die Whangarei Girls‘ High School besuchen. Beide Schulen habe ich mir heute angeschaut. Sie liegen übrigens nur wenige Minuten zu Fuß voneinander entfernt, sodass viele Aktivitäten auch gemeinsam geplant und unternommen werden.

Ca. 1100 Jungen besuchen die Whangarei Boys‘ High School, die bereits 1879 gegründet wurde und damit zu den traditionelleren Schulen Neuseelands gehört. Die Schüler können wählen, ob sie im Internat oder in einer Gastfamilie wohnen möchten. Die Zimmer im Internat sind einfach gehalten; jeder der ca. 80 Schüler hat nur ein Bett, einen Schreibtisch und einen kleinen Schrank zur Verfügung. Die Schüler der Jahrgänge 11, 12 und 13 haben Einzelzimmer, die jedoch nur mit einem Vorhang und nicht mit einer Tür abgetrennt sind. Dafür liegt jedoch direkt hinter den Schlafräumen der große Pool, der von den Internatsschülern nach dem Unterricht genutzt werden darf. Das gleiche gilt für die großen Sportplätze, die sich ebenfalls dort befinden. Die Schule hat sogar eine kleine eigene Driving Range, auf der die Schüler trainieren können, die an der Golf Aademie teilnehmen. Für diese wurde kürzlich ein neuer Trainer eingestellt. Natürlich wird im Rahmen der Akademie auch auf richtigen Golfplätzen trainiert, die in unmittelbarer Umgebung liegen.

Mit ca. 37% ist der Anteil der Maori-Schüler sehr hoch. Dies liegt daran, dass im Northland viele Stämme leben. Wer sich also für die Maori-Kultur interessiert, wird an der Whangarei Boys‘ High School viel darüber lernen können.

Whangarei Boys‘ High School Homepage

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Auch die Schülerinnen an der Whangarei Girls‘ High School können zwischen Internat und Gastfamilie wählen. Die Schule hat ein Performing Arts Center for Drama and Dance – Theater und Tanz gehören zu den Stärken der Schule, wie auch alle künstlerischen Fächer. Besonders beliebt ist das Fach Fashion Design, in welchem die Mädchen ihre eigenen Kleider entwerfen und nähen können. Wer viel Bewegung braucht kann zwischen 30 unterschiedlichen Sportarten auswählen. Whangarei Girls‘ erbringt unter anderem im Hockey regelmäßig spitzenleistungen. Das International Team versucht Schülerinnen, die gerne reiten möchten, in einer Gastfamilie mit Pferden unterzubringen. Im Rahmen des Fachs Outdoor Education werden häufig Ausflüge unternommen, bei denen man aktiv die wunderschöne Natur des Northlands erleben kann.

Whangarei Girls‘ High School Homepage

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Taieri College und Otago Boys‘ HS

Nur 20 Minuten von Dunedin entfernt, liegt das Taieri College in Mosgiel. Hier bekommt man alles was man braucht. Wenn einem aber doch mal nach einer größeren Stadt ist, kann man in einen der Busse steigen, die regelmäßig nach Dunedin fahren.

Das Taieri College ist eine äußerst moderne Schule. Letztes Jahr wurden viele der Gebäude komplett renoviert. Die Turnhalle wurde komplett neu gebaut. Knapp 1050 Jungen und Mädchen der Jahrgänge 7-13 besuchen die Schule.

Eine Besonderheit der Schule ist die Primary Industry Trade Academy. Nur 40 Schulen in Neuseeland bieten dieses Programm an.Schüler, die an der Akademie teilnehmen gewinnen einen Einblick in die Bereiche Agrarwirtschaft, Gartenbau und Fortwirtschaft. Neben dem Theorieunterricht sammeln die Schüler praktische Erfahrungen auf Farmen, Baumschulen, Obstplantagen und in verarbeitenden Betrieben. Einmal die Woche arbeiten die Schüler in  einem Betrieb ihrer Wahl.

Ein weiterer sehr beliebter Kurs ist kochen. Natürlich kommen auch die akademischen Fächer nicht zu kurz. In der neuen Bibliothek gibt es sogar extra Räume für virtuellen Unterricht, falls Schüler z.B. eine Fremdsprache erlernen möchten, die an der Schule selber nicht angeboten wird.

Sportler können sich u.a. auf den schuleigenen Tennisplätzen oder im Schwimmbad austoben. Ganz in der Nähe befindet sich außerdem ein Reitverein. Die Gegend um Mosgiel herum ist bei Radfahrern besonders beliebt und auf dem nahe gelegenen See wird gerudert. Bis zu nächsten Strand ist es auch nicht weit.

Wer gerne eine Mischung aus Land- und Stadtleben haben möchte, ist am Taieri College bestens aufgehoben.

Taieri College Homepage

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Mitten in Dunedin liegt eine der traditionsreichsten Schulen Neuseelands: die Otago Boys‘ High School. Bei dem imposanten Hauptgebäude muss man ein wenig an Harry Potter denken. Seit 1863 wird hier sehr erfolgreich unterricht. Heute besuchen 740 Jungen die Schule. Einige von ihnen leben im Internat, während andere nur als Tagesschüler kommen. Unsere Schüler können sich aussuchen, ob sie ins Internat möchten oder in eine Gastfamilie. Die Unterkünfte für die Internatsschüler befinden nur 10 Minuten von der Schule entfernt. Das Essen im Internat schmeckt unseren Jungs übrigens sehr gut. Es fiel schonmal das Wort „Mastbetrieb“ – jedoch im postiven Sinne. Neben den akademischen Fächern spielt der Sport eine besonders große Rolle. Die Schule  bietet ein tolles Outdoor Education Programm und in ihrer Freizeit können die Jungs aus 20 verschiedenen Sportarten auswählen. Die Schule ist unter anderem im Hockey sehr stark. Aufgrund der Nähe zum Wasser, werden auch viele Aktivitäten auf und im Wasser angeboten. Wer Intersse an künstlerischen Fächern hat, wird hier ebenfalls gefördert.

Die Otago Boys‘ High School ist sicherlich eine der schönsten Schulen Neuseelands und hat augrund ihrer langen Tradition eine besondere Ausstrahlung.

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Otago Boys‘ High School Hompage

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Mount Aspiring College und Cromwell College

Bevor wir Wanaka verließen, besuchten wir heute noch das Mount Aspiring College. Die Schule haben wir schon seit vielen Jahren im Programm. Claire Easterbrook, die sich dort um die Internationals kümmert, ist eine der lustigsten Kiwis, die ich kenne. Wer Heimweh hat kann sich sicher sein, dass sie einen wieder zum lachen bringt. Und zur Not hat sie immer einen großen Vorrat Schokolade bei sich im Büro.

Das Mount Aspiring College wird von ca. 840 Jungen und Mädchen besucht und hat nur 23 internationale Schüler. Dies erleichtert die Integration erheblich. Besonders beeindruckend ist das Outdoor Education Programm der Schule. Schneehöhlen bauen, Kayak fahren und Klettern sind nur einige der Aktivitäten, die die junge und äußerst enthusiastische Lehrerin mit ihren Schülerin unternimmt. Während die einheimischen Schüler im November ihre Prüfungen schreiben, ist sie drei Wochen mit den Internationals in der Natur unterwegs. Die Schule hat sogar einen eigenen Indoor-Pool und ein neues Tanz-Studio. Performing Arts und Musik gehören ebenfalls zu den Stärken des Mount Aspiring College. Von den Klassenräumen hat man teilweise einen unverstellten Blick auf die Berge. Kein Wunder, dass hier alle so fröhlich sind.

Mount Aspiring College Prospectus

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Von Wanaka fuhren weiter nach Cromwell, um uns dort das Cromwell College anzusehen. Der kleine Ort liegt ebenfalls direkt an einem See, auf dem allerlei Wassersport betrieben werden kann. Einer der Lehrer gehörte sogar zum neuseeländischen Nationalteam im Segeln. Auch hier wird Outdoor Education groß geschrieben. Wer nicht in einer Gastfamilie leben möchte, hat kann in einem betreuten Schüler-Appartment wohnen. Diese Möglichkeit ist einzigartig in Neuseeland. 18 Schüler leben in den Appartments, die nur fünf Minuten von der Schule entfernt liegen. Die meisten von ihnen sind Kiwis. Alle Schüler, die in einem der Appartments wohnen, nehmen am Outdoor Education Programm teil. Jeden Sonntag geht es raus in die Natur. Außerdem lernt man hier Selbstständigkeit. Wer sich für eins der Appartments entscheidet, kann danach garantiert richtig gut kochen. Dafür sorgt der Betreuer, der mit auf dem Campus wohnt und ehemals kochen unterrichtet hat. Da man ständig mit anderen Schülern zusammen ist, wird es nie langweilig.

Cromwell College Homepage

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Das Mount Aspiring College als auch das Cromwell College sind tolle Schulen für jeden, der viel Outdoor Action, sowohl auf dem Wasser als auch in den Bergen erleben möchte. Außerdem herrscht an beiden Schulen eine sehr familiäre Atmosphäre.