Mit einem Sport-Stipendium zu den Kiwis

Baggern, pritschen, aufschlagen, schlenzen, Punkte, Tore, Körbe oder Freiwürfe – in Neuseelands Schulen werden Sporttalente gefördert. Mit 13 Stipendiaten aus Deutschland und Österreich wollen sie nächstes Jahr ihre Teams verstärken und in den Ranglisten ganz oben agieren.

In Auckland und Palmerston North (Auckland Grammar School und Awatapu College) können  Hockeytalente den Stick zum Einsatz bringen. Auch die King´s High School sucht Verstärkung. Die taktischen Raffinessen der ältesten Sportart, in der Frauen zugelassen wurden, könnt ihr ebenfalls in New Plymouth (New Plymouth Boys‘ High School) und am Villa Maria College in Christchurch erlernen. Einen starken Feldspieler sucht die Whangarei Boys‘ High School.

An der Burnside High School in Christchurch wird nicht nur meisterlich musiziert, sondern die Sportteams spielen in obersten Ligen mit. Damit das auch so bleibt, möchten sich die Volleyballer mit einem Nationalkader-Spieler verstärken und bieten hierfür ein hohes Stipendium.

In Neuseeland wird eher Rugby gespielt? Ja, aber auch Fußball und die Wassersportarten stehen hoch im Kurs. Die Fußballer der Kings`s High School brauchen einen bewährten Kicker, am Nelson College werden Basketball-Talente gesucht, um noch mehr Körbe zu werfen.

Sonne, Sandstrände und jede Menge Wasser sind schon da, jetzt fehlen noch echte Wasserratten. Segeln, Kayak, Surfen, Tauchen – an der eigenen Wassersportakademie der Waiheke High School kann man das alles machen, aber auch die Theorie-Grundlagen des Sports erlernen. Die richtige Ernährung, Fitness und der Umgang mit Verletzungen stehen auf dem Stundenplan.

Drei weitere Stipendien gehen an Aktive in anderen Sportarten. Am Alfriston College wird ein Stipendiat bei seinen Aktivitäten im Fach Outdoor Education gefördert.

Einem ganz besonderen Sport gehen die Schüler an der Timaru Boys‘ und auch an der Girls‘ School auf der Südinsel Neuseelands in einem 10wöchigen Schnupperkurs nach. Dort lernt ihr alles über das Fliegen, sitzt in einem Cockpit, besucht einen Tower und könnt auch eine Fluglizenz erwerben, wenn ihr 2 Jahre im Land bleibt.

Sportasse machen den ersten Aufschlag zur Bewerbung bei „Meet the Schools!“  am 1. April in Hamburg (MtS_HH_2017). Wer gerade mit seinem Team ein wichtiges Match bestreitet und nicht dabei sein kann, der ruft uns an (Tel. 040-4147580) oder platziert zielsicher eine Mail in unserem Briefkasten: info@hauschundpartner.de

 

Neuseeland für Nachwuchskünstler

Das Spiel im Gitarrenensemble, Einzelunterricht auf dem Instrument, Musiktheorie und das Singen in einem der sechs Chöre ihrer Schule standen auf dem Stundenplan von Neuseeland-Rückkehrerin Sarah aus Hamburg. Nach sechs Jahren Gitarrenunterricht zu Hause brachte sie beste Voraussetzungen für den internationalen Musikzweig an der Burnside High School in Christchurch, eine der größten (2500 Schüler) und bei pazifikweiten Wettbewerben besten Schulen mit.

Sie lernte in Bands zu spielen, schneller vom Blatt abzulesen und kann Akkorde besser bestimmen. Für einen Wettbewerb komponierte sie mit anderen Musikbegeisterten ein Stück, das pazifische Elemente wie die Sprache der Maori enthielt. Mit den 70 Sängern ihres Chores trat sie mit einem Queen-Stück zu einem landesweiten Vergleich an, bei dem Neuseelands besten Ensembles im Fernsehen auftraten. Das Fach Modern Dance machte das mehrfach ausgezeichnete Musikprogramm (6 Chöre, 12 Orchester und Bands) der Schule komplett.

Auch Alina besuchte die Burnside High School und berichtet im folgenden Video, wie sich ihr Geigenspiel durch die Teilnahme am Musikprogramm verbessert hat.

Die Burnside High School fördert erneut ein Musiktalent, das ein Instrument spielt oder singt, mit einem Stipendium. Könner auf der Trompete haben die Chance, das Orchester der Auckland Grammar School zu verstärken.

Aber auch andere künstlerische Begabungen erfahren eine Förderung. Ein Plakat für die Veranstaltungen der Schule gestalten, an der Zeitung mitwirken, Kunststile verfeinern, mit Grafikprogrammen arbeiten oder ein eigenes Produkt designen – die Möglichkeiten sind in Neuseeland vielfältig. Speziell für Schüler, die ihre Kenntnisse in Kunst und Design oder Kunst und Medien vertiefen möchten, bieten drei Schulen (Whanganui High School, Logan Park High School und Botany Downs Secondary College) ein Stipendium an.

Weitere Informationen zu den Schulen und den Stipendien erhält man auf unserer Messe „Meet the Schools“ am 01. April 2017 in Hamburg: MtS_HH_2017

Natürlich freuen wir uns auch immer über Nachrichten an info@hauschundpartner.de

Sophie bei den Kiwis

Ihr engagiert Euch in der Kirche, gebt Nachhilfe, seid als Übungsleiter aktiv? Ihr habt Fernweh? Dann macht es wie Sophie und bewerbt euch bei „Meet the Schools!“ am 1. April in Hamburg für ein Stipendium für euren Auslandsaufenthalt.

Japanische Schriftzeichen und Mangakunst begeistern sie, aber auch die Sprache und Kultur der Maori. Auf ungewöhnliche Weise verbindet Sophie  (16) aus Hamburg beides. Sie ist gerade mit einem Stipendium, ihren Lieblingsstiften und einem Laptop fürs Tagebuch- und Romanschreiben nach Neuseeland gestartet.

Dort möchte sie an der Avonside Girls‘ High School die Sprache und die Kunst der Maori erlernen. Sophie lebt in Christchurch in einer Gastfamilie und hat neben drei neuseeländischen Gastschwestern auch eine japanische. Das trifft sich gut, da die Hamburgerin nicht nur Englisch liebt, sondern auch Japanisch lernen möchte. Das kann sie an ihrer Schule, denn hier stehen Maori und Japanisch genauso auf dem Stundenplan wie Kunst und Grafikdesign.

Zeichnungen im Mangastil und Porträts bringt sie schon heute regelmäßig zu Papier. Vielleicht bebildert Sophie auch bald ihr Buch. Ihr Fantasyroman über eine Zeitreise mit autobiografischen Zügen wurde im Internet allein 500mal gelesen.

Für ihr soziales Engagement für Flüchtlinge und Jugendliche übergab Neuseelands Generalkonsulin Sophie ein Stipendium. In ihrer Kirchengemeinde ist die Schülerin als Teamerin aktiv, bereitet Jugendfreizeiten mit vor. In einer Flüchtlingsunterkunft vermittelte sie die Sprache.

Sophie erfuhr durch einen Anruf vom Stipendium und konnte ihr Glück kaum fassen.

Wir sind schon gespannt, was uns Sophie nach ihrem Aufenthalt zu berichten hat und freuen uns schon auf spannende Geschichten von ihr.

Fliegen lernen in Neuseeland – die Timaru Boys‘ High School macht’s möglich

Obwohl neuseeländische Schulen ja dafür bekannt sind, dass man nicht nur „normale“ Fächer, wie Mathe und Chemie wählen kann, sind sie doch immer wieder für Überraschungen gut. Oder wer hätte gedacht, dass es sogar Schulen gibt, die Flugunterricht anbieten? Junge Männer, die schon immer davon geträumt haben, eigenhändig ein Flugzeug zu steuern, können dies seit einiger Zeit an der Timaru Boys‘ High School ausprobieren. Die Schule, die an der Ostküste der Südinsel liegt, bietet internationalen Schülern einen kostenlosen zehnwöchigen Schnupper-Kurs in Zusammenarbeit mit dem South Canterbury Aero Club an. Dieser beinhaltet drei Flugstunden und einen Ausflug nach Christchurch, wo man den Tower am Flughafen, Air New Zealand und New Zealand Helicopters besucht. Am Ende des Kurses erhält jeder Schüler ein Teilnahme-Zertifikat. Wer zwei Jahre bleibt, kann sogar eine richtige Fluglizenz erwerben.

Und auch sonst hat die Schule, die bereits 1880 gegründet wurde,  einiges zu bieten. Getreu dem Schulmotto „Knowledge is Power“ erzielen die Schüler regelmäßig akademische Spitzenleistungen. Für den Unterricht stehen moderne Labore, Küchen und Werkstätten zur Verfügung. Sportler können im Kraftraum oder im schuleigenen Pool trainieren. Die Timaru Boys‘ High School bietet ein hervorragendes Outdoor Education Programm und unterhält eine eigene Lodge als Basis-Station für unterschiedliche Aktivitäten. Es werden außerdem eine Vielzahl an Sportarten angeboten.

Internationale Schüler können sich aussuchen, ob sie gerne in einer Gastfamilie oder lieber im Internat, dem Thomas House, wohnen möchten.

Wer mehr über die Timaru Boys‘ High School erfahren möchte, sollte unbedingt zu unserer Messe „Meet the Schools“ am 25. März in Wien oder am 01. April in Hamburg kommen. Dort wird der International Director, Andrew Gill, seine Schule persönlich vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Und hier sind weiterführende Infos zu der Schule und zu den Messen:

MtS_Wien_2017

MtS_HH_2017

TBHS-Prospectus2016-web

10 week course TBHS

Timaru Boys‘ High School – Homepage

 

 

 

 

Kanada – das zweitbeste Land der Welt

Kanada ist zum zweiten Mal in Folge zum zweitbesten Land der Welt gewählt worden! Für den „Best Countries Report“ wurden 21.372 repräsentative Personen aus 36 Ländern befragt. Die Studie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Nachrichtenagentur U.S. News & World Report, der Marketingkommunikations-Beratung Y&R’s BAV Consulting und der Wharton School of the University of Pennsylvania. 65 besonders häufig genannte Länder-Attribute wurden in das Ranking mit einbezogen. Die Attribute wurden in neun Kategorien zusammengefasst: Abenteuer, Bürgerrechte, Kultureller Einfluss, Unternehmertum, Kulturelles Erbe, Treibende Kräfte, Offenheit für Geschäfte, Macht und Lebensqualität. Das finale Ranking wurde aus einem umfangreichen Algorithmus gebildet, der sowohl wirtschaftliche als auch soziale Faktoren berücksichtigt.

Bei den Attributen Lebensqualität und Bildung landete Kanada vor allen anderen Ländern auf Platz 1. In dem Report wird Kanada als “high-tech industrial society with a high standard of living” bezeichnet. Der Service-Sektor ist Kanadas wichtigste wirtschaftliche Triebkraft. Außerdem ist das Land ein bedeutender Exporteur von Energie, Lebensmitteln und Mineralien. Kanada hat die drittgrößten Ölreserven der Welt und ist der fünftgrößte Ölproduzent. Während Schüler und Studenten in dieser wirtschaftlich starken Umgebung von einem der besten Bildungssysteme der Welt profitieren, ist Kanada kein El Dorado für Kulturliebhaber. Das Nationalgericht Poutine, bestehend aus Pomme Frites, Käse und Bratensauce, schmeckt eben doch nicht jedem, sodass das Land beim Attribut „gutes Essen“ eins der Schlusslichter bildet.

Food_Poutine_Closeup
Poutine

Wer mehr über Bildung in Kanada erfahren möchte, der sollte unbedingt zu der „Meet the Schools“ am 25. März 2017 in Wien oder am 01. April 2017 in Hamburg kommen. Dort stellen Vertreter unterschiedlicher Schuldistrikte ihre Programme vor.

MtS_HH_2017

MtS_Wien_2017

Weitere Informationen zur Studie:

Canada named 2nd best country in the world…again, report finds

U.S. News Best Countries Rankings

Canada – Overview

U.S. News, Y&R’s BAV Consulting and the Wharton School Unveil Second Annual Best Countries Rankings

https://www.usnews.com/news/best-countries/articles/methodology

Australien bekommt eine neue 10 Dollar-Note

Jeder der in ein neues Land reist, sollte sich auch ein wenig mit den dortigen Geldscheinen vertraut machen. Ganz besonders, wenn das Design so viel über das Land verrät, wie die neue 10 Dollar-Note, die ab September 2017 in Australien in Umlauf gebracht wird.

Auf den neuen Banknoten ist entweder Dame Mary Gilmore oder AB ‘Banjo’ Paterson abgebildet.

Welchen Beruf die beiden berühmten Persönlichkeiten ausgeübt haben, verrät eine kleine Schreibfeder, sowie  Auszüge aus ihren Gedichten No Foe Shall Gather Our Harvest und The Man from Snowy River. Gilmore und Paterson gehören beide zu den sogenannten „Bush Poets“, die in ihren Gedichten das Leben und den Charakter des australischen Buschs beschrieben.

Dame Mary Gilmore wurde 1865 in New South Wales geboren und gehörte zur sogenannten „Bulletin School“, einem Zusammenschluss radikaler Autoren. Das Magazin „The Bulletin“ wollte mit der Publikation von Busch-Poesie Kameradschaft, Gleichheit und Antiautoritarismus als australische Grundwerte bestimmen und fördern. Gilmore war Herausgeberin des „The Worker“, dem Magazin der Australian Workers‘ Union, welche zu dieser Zeit die größte und einflussreichste Handelsunion war. Sie war das erste weibliche Mitglied und kämpfte mit ihren Artikeln für bessere Arbeitsbedingungen der Frauen, Kinderwohlfahrt und die Rechte der Ureinwohner. Für ihre Leistungen wurde sie 1937 vom British Empire zur Dame Commander berufen. Sie war die erste Person, die diese Auszeichnung für literarische Dienste erhielt. Das Gedicht No Foe Shall Gather Our Harvest entstand während des 2. Weltkriegs.

AB ‘Banjo’ Paterson wurde als Andrew Barton Paterson 1864 auf einer Schaffarm geboren und arbeitete später als Anwalt in Sydney.Unter dem Pseudonym „Banjo“ veröffentlichte er Geschichten von Buschläufern, die er bei seinen Streifzügen durch das australische Outback sammelte. Sein bekanntestes Werk „Waltzing Matilda“ erzählt er von einem Schafscherer zur Zeit des großen Schafscherer-Streiks 1891. Das Volkslied gilt als inoffizielle Hymne Australiens.

Die australische Naturverbundenheit wird durch je eine heimische Akazie und einen Vogel wiedergespiegelt – im Falle der 10 Dollar-Note sind dies die Brombeer-Akazie (Acacia victoriae) aund der Gelbhaubenkakadu (Cacatua galerita).

Die neuen Sicherheitsvorkehrungen des neuen Geldscheins findet ihr hier:

Securty Features