Hidden Sectrets: Oxford and Darfield

Nach unserer Stadtrundfahrt durch Christchurch fuhren wir gestern noch raus aufs Land nach Oxford. Der kleine Ort mit ca. 3.000 Einwohnern wurde schon als Neuseelands schönstes Dorf ausgezeichnet. Da es bei unserer Ankunft schon recht spät war, warteten wir mit der Erkundung bis heute morgen. Nach dem Frühstück holen uns Suzette und ihr Mann ab. Damals war sie mein Dean und meine Hockeytrainerin am Rangitoto College, heute betreut sie unter anderem das International Program an der Oxford Area School. Manchmal werde ich von unseren Familien gefragt, für welche Schule ich mich heute entscheiden würde. Es wäre sicherlich eine Schule wie die Oxford Area School oder die Darfield High School, von der ich später erzählen werde. Ca. 500 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 besuchen die Oxford Area School. Die Schule hat eins der besten Outdoor Education Programme des Landes. Schüler, die sich für Astronomie interessieren, können das Observatorium auf dem Schulgelände nutzen, um die Sterne zu beobachten. Suzette fährt mit uns zu Ahleys Gorge, wo die Schule ein Naturschutzprojekt unterhält. Interntionale Schüler, die die Oxford Area School besuchen, haben die Möglichkeit im Rahmen des „Academic Plus Volunteer“-Programms in dem Projekt mitzuwirken oder in der Grundschule mitzuhelfen. Aufgrund der Größe des Ortes wird man schnell in die Dorfgemeinschaft integriert. Hier kennt jeder jeden. Das merken wir, als wir später den sonntäglichen Farmers Market besuchen. Neben Kirschen, selbtgemachter Reh-Wurst und Honig, kann man hier auch echte Alpacas kaufen. Die Versuchung ist groß, aber am Ende entscheiden wir uns doch nur für die Kirschen.

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Nachdem uns Suzette noch mit einem Lunch-Paket versorgt hat, machen wir uns auf den Weg nach Darfield. Unterwegs halten wir für ein Picknick am Waimakariri Gorge und schauen den Kiwis dabei zu, wie sie mit ihren Motorboten den Fluss entlangjagen.

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Mittags treffen wir Nicola und Sarah, die unsere Schüler an der Darfield High School betreuen. Der Ort ist ähnlich groß wie Oxford, die Schule nur wenig größer als die Oxford Area School. Da viele Schüler aus Farmer-Familien kommen, gibt es hier das Schulfach „Landwirtschaft“. Es gibt sogar einen Bereich auf dem Schulgelände, auf dem die Schüler lernen können, wie man Farm-Bikes sicher über einen Hügel steuert. Die Schule hat moderne Sportplätze und unternimmt im Rahmen des Outdoor Educations Programm viele Ausflüge in die Umgebung. Im letzten Winter ging es zum Beispiel in die Berge zum Schneehöhlen bauen.

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Auch Ausritte werden regelmäßig unternommen. Einen der Treks testen wir mit Nicola und Sarah. In glühender Hitze geht es zwei Stunden bergauf- und bergab über Schafweiden und durch kleine Waldstücke. Vom Otamara Lookout Point hat man einen atemberaubenden Blick über den Waimakariri Canyon.

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Warum ich mich für Oxford oder Darfield entscheiden würde? Hier kann man in das neuseeländische Landleben eintauchen und teil einer engen Kiwi-Gemeinschaft werden, die einen mit offenen Armen aufnehmen wird.

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